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Arnika – Die Gelbe Kraft der Natur

Arnika (lat. Arnica montana) kommt hauptsächlich in den Hochlagen Europas vor und gilt als eine der wirkungsvollsten Heilpflanzen. Sie wird auch Bergwohlverleih, Wolfsblume oder Engelkraut genannt und gehört zur Familie der Korbblütler. Sie steht aufgrund ihres allmählich schwindenden Vorkommens mittlerweile unter Naturschutz. Arnika wird bis zu 60cm hoch und ihre charakteristisch-knallgelben Blüten verbreiten einen aromatischen Duft.

Arnika als Heilpflanze, damals wie heute

Die Wirkkraft von Arnika war bereits unseren Vorfahren vor hunderten von Jahren bekannt. Damals sprach man ihr beinahe magischen Eigenschaften zu, was ihr den altertümlichen Namen „Zauberpflanze“ bescherte. Durch die in ihr enthaltenen ätherischen Öle, sowie Helenalin und diversen Flavonoiden hat Arnika eine antiseptische, antiarthritische und entzündungslindernde Wirkung. Daher findet sie bevorzugt Anwendung bei Zerrungen, Prellungen, Muskelkater oder Schnitt- und Schürfwunden. Im Gegensatz zu früher wird Arnika heute (fast) ausschließlich zur äußeren Anwendung eingesetzt, da bestimmte in ihr enthaltenen Stoffe allergieauslösend und zellschädigend wirken können. Somit wird Arnika meist als Tinktur, Salbe oder Öl angeboten und gilt als beliebtes homöopathisches Mittel. Arnika hat eine medizinisch erwiesene Wirkung und eignet sich hervorragend zur Versorgung von Wunden, Verletzungen und Entzündungen. Im Jahre 2001 wurde sie sogar zur „Medizinpflanze des Jahres“ gewählt. Durch ihre starke Wirkung ist die Gefahr einer Überdosierung jedoch gegeben, weswegen man im Zweifelsfall vor der Anwendung immer Rücksprache mit seinem Arzt halten sollte.

Die hier veröffentlichten Informationen dienen lediglich der allgemeinen Information und ersetzen in keinem Fall eine ärztliche Beratung!

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