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Die Apotheke der Natur

Heilkunde des 21. Jahrhunderts teilt sich in zwei wesentliche Aspekte: Die wissenschaftliche Schulmedizin und die Naturheilkunde. Viele Menschen vertrauen sich der Alternativmedizin, den natürlichen Heilmethoden an, ungeachtet dessen, ob beide Seiten um ihre Ansichten streiten oder das Konkurrenzdenken vorherrscht. Die Frage stellt sich: Medikamente oder Heilpflanzen? Oder beides?

Die Entwicklungen in der Medizin, die Entdeckungen der Forscher und die Vervollkommnung in Technik und den Spezialisten, dienten der Menschheit bereits zum Segen. Neue Heilmittel konnten entwickelt werden, mit denen viele Krankheiten überwunden und ausgerottet wurden. Je mehr aber chemische Arzneimittel zur Anwendung kommen, umso gravierender ist auch die „Kehrseite der Medaille“: Es gibt kein gutes Medikament ohne Nebenwirkung. Giftige Stoffe können mehr oder minder schaden und manchmal sogar tödliche Auswirkungen haben. Eine bekannte Arzneimittelkatastrophe war Contergan.

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen?

Wildwachsende Gesundheitspflanzen zählen zu den ältesten Arzneimitteln der Menschheit. Die Aloe ist seit Jahrtausenden die „Königin“ aus des „Gottes Apotheke“. Columbus nahm sie zu „medizinischen Zwecken“ auf seine Reisen mit und Sebastian Kneipp vertraute ihrer umfassenden heilenden Wirkung. Von Generation zu Generation wurden die Erfahrungen im Umgang mit Heilkräutern weitergegeben und manches Hausmittel hat seine Daseinsberechtigung zur Behandlung alltäglicher Beschwerden.

Kräuter und Pflanzenextrakte können im Reformhaus, in der Apotheke gekauft werden. Als etwas Schönes und Nützliches sind die Gewächse aber auch im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf dem Fensterbrett. Sachdienliche Hinweise rund um die Gesundheit kann auf der Seite DocJones.de gelesen werden.

Ähnliches mit Ähnlichem behandeln, das ist die Devise homöopathischer Therapie. Die Mittel zur Behandlung werden aus Pflanzen, Wurzeln, Giften, Mineralien und Blüten gewonnen.

Der Einsatz von ätherischen Ölen, aus Harzen, Hölzern, Beeren, Früchten, kann mit deren Aromen und Gerüchen das menschliche Wohlempfinden positiv beeinflussen.

Die Menge macht das Gift

Ob „chemisch“ oder „pflanzlich“: Überdosierungen können zu bleibenden Schäden führen. Der Sicherheitsfaktor in der Anwendung mit den Mitteln der Natur bei Erste Hilfe Maßnahmen, Linderung leichter Beschwerden, Umschläge, Salben, Heilgetränke ist schon groß und doch sollte der gesunde Menschenverstand eingesetzt werden. Ein „harmloses“ Pulver gegen Kopfschmerzen, das Phenazetin enthält, kann in geringen Mengen nützlich sein und bei häufigem Einsatz Nierenschäden hervorrufen.

Was bewirken Heilpflanzen?

Ein Kräutertee gegen Schlaflosigkeit ist sicher besser als Betäubungsmittel. Kräuter (Weißdorn, Arnika, Rosmarin) für Herz und Kreislauf, Heil-Tee bei Erkältungen, abführende Kräutermischungen, Tee gegen Blasenentzündung, Kräutermixturen (Kamille) für Augenbäder, gegen Gicht, zur biologischen Hautpflege und Blutreinigung, Beinwell gegen Krampfadern (äußerliche Anwendung). Johanniskraut ist eine bewährte Möglichkeit gegen seelische Verstimmungen. Salbeitee ist wohltuend bei Halsweh, Lavendel wirkt beruhigend.

Diese Alternativen zu den konventionellen Tabletten und Tinkturen können keinesfalls bei ernsthaften Erkrankungen den Rat und die Behandlung des Arztes ersetzen. Sie sind hilfreich, um leichte Beschwerden zu lindern, die Bemühungen der Ärzte zu unterstützen. Pflanzen mit Heilwirkung, Nahrungsergänzungsmittel können zu unliebsamen Wechselwirkungen mit Medikamenten führen, deshalb: Die Diagnose stellt der Arzt! Vor dem Kauf von alternativen Mitteln und deren Einsatz ist es ratsam, im Einvernehmen mit dem Hausarzt dies zu tun.

Vorbeugung ist besser als Heilen

Dazu zählen eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und genügend Schlaf. Eine Entschlackungskur und blutstärkende Kräuterkur entgiftet den Körper und kann das Immunsystem stärken. DocJones.de stellt hilfreiche Informationen zur Verfügung.

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