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Die Hausapotheke

Manche Verletzungen und Erkrankungen passieren häufiger als andere. So sind Schürf- und Schnittwunden, Prellungen ebenso normal wie eine Erkältung oder Kopfschmerzen. Um gut vorbereitet zu sein empfiehlt es sich daher auch, häufig benötigte medizinische Produkte immer vorrätig zu haben. Hier kommt die Hausapotheke ins Spiel – eine praktische Aufbewahrungsbox für die Erste Hilfe.

Was muss rein?

Eine gut sortierte Hausapotheke beinhaltet alle wichtigen Standard-Medikamente wie Mittel gegen Kopfschmerzen, Fieberzäpfchen, Hustensaft, Tabletten gegen Halsschmerzen, Nasenspray sowie Insekten- und Sonnenschutz, aber auch Verbandsmaterialien, Wundsalbe, Fieberthermometer, Desinfektionsmittel, eine Pinzette und eine Zeckenzange/-karte. Hinzu kommen, falls vorhanden, ärztlich verschriebene Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen. Für Heuschnupfen-Patienten empfiehlt sich die Vorratshaltung von antiallergischen Medikamenten wie z.B. Antihistaminika oder Asthmaspray.

Die genannten Medikamente und Produkte gehören zur Standard-Ausrüstung einer Hausapotheke. Es gibt jedoch eine ganze Reihe weiterer Präparate, die bei kleinen Verletzungen oder leichten Erkrankungen gute Dienste leisten können. So ergänzen manche Menschen die Hausapotheke um homöopathische Mittel wie zum Beispiel Arnica, das bei leichten Verletzungen verabreicht wird, um etwa nach einem Stoß einen Bluterguss zu verhindern. Andere Mittel sind zum Beispiel Minzöl, das auf ein Taschentuch getropft bei einer Erkältung durch leichtes Inhalieren das Atmen erleichtern kann, oder Kamillenblüten (als Tee oder Konzentrat). Kamille kann, als Tee aufgegossen, bei Magen-Darm-Problemen für Linderung sorgen, aber sich aber auch als Umschlag bei Hautentzündungen positiv auswirken. Sehr ausführlich über Kamille als wichtiger Teil der Hausapotheke hat rp-online.de hier berichtet. Um ein letztes Produkt zu nennen, das viele Menschen in der Hausapotheke aufbewahren, sei Teebaumöl genannt, welches entzündungshemmend und wundheilend wirkt. Wie bei allen Präparaten ist es wichtig, Beipackzettel und Anwendungshinweise genau zu beachten.

Wann reicht die Hausapotheke nicht?

All diese Produkte gewähren eine hervorragende medizinische Erstversorgung und ersparen in den meisten Fällen den Gang zum Arzt – sofern es sich eindeutig um eine harmlosere Verletzung oder Erkrankung handelt. Bei ungewöhnlichen Symptomen, hohem Blutverlust oder anderen, gravierenderen Erscheinungen sollten Sie jedoch immer einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Was gibt es noch zu beachten?

Wichtig ist, die Hausapotheke immer auf dem neuesten Stand zu halten. Abgelaufene Medikamente sollten Sie auf jeden Fall aussortieren bzw. durch neue ersetzen. Auch Mullbinden und Pflaster haben ein Haltbarkeitsdatum: Achten Sie auch hier unbedingt darauf, alles neuwertig zu halten, damit es im „Notfall“ keine böse Überraschung gibt. Sollten Sie eine neue Hausapotheke anlegen wollen, so können Sie sich in der Apotheke Ihres Vertrauens ausgiebig beraten lassen, oder sich im Internet informieren. Auch Online-Apotheken haben oft Ratgeber und Produkte-Specials zum Thema Hausapotheke im Angebot.

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