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Lichttherapie – ausreichend Tageslicht auch im Winter

Licht hat einen großen Anteil an unserem Wohlbefinden. Hält man sich viel im Freien beziehungsweise im Tageslicht auf, kann durch die UV-Strahlen, die im Licht enthalten sind, genügend Vitamin D produziert werden, was wiederum positiv auf unser Immunsystem auswirkt und Krankheiten damit erfolgreich verhindern kann. Außerdem beeinflusst das Tageslicht auch die „innere Uhr“ des Menschen, die für einen geregelten Tagesablauf sorgt. Bekommt ein Mensch zu wenig Licht, sinkt die Leistungsfähigkeit, es kann zu Appetitlosigkeit, Unwohlsein und in besonderen Fällen zu Depressionen kommen. Bei Lichtmangel wird zudem das Hormon Melatonin in stärkerem Maß produziert, was dazu führen kann, dass der Schlafbedarf steigt und die Aktivität erheblich sinkt.

Eine Lichttherapie kann diesen Symptomen entgegenwirken und für mehr Wohlbefinden sorgen. Die Lichttherapie kann zum Beispiel mit einer Tageslichtlampe durchgeführt werden. Dabei setzt man sich im Abstand von einem Meter zirka 30 bis 60 Minuten vor ein Lichttherapiegerät. Das weiße Licht entspricht in etwa dem Sonnenlicht und sorgt für die nötige Vitamin D Produktion. In Studien hat sich gezeigt, dass Depressionen, Schlafstörungen oder Stress-Symptome mit der Lichttherapie erheblich verbessert werden können und dass das allgemeine Wohlbefinden gesteigert wird. Aber nicht nur psychische Erkrankungen können mit Licht behandelt werden, auch Hauterkrankungen wie zum Beispiel Neurodermitis können gemildert werden.

Ergänzend zur Lichttherapie sollte man allerdings auch die eigene Lebensweise überdenken und gegebenenfalls ändern. Eine gesunde Ernährung, genügend Bewegung und möglichst viel Zeit an der frischen Luft können zum eigenen Wohlbefinden beitragen und die Leistungsfähigkeit auch in der dunklen Jahreszeit erheblich steigern. Besonders in der Zeit des Jahres, wenn wenig Sonnenlicht und mehr Dunkelheit herrschen, bietet es sich an die Lichttherapie anzuwenden, um die eigenen Aktivität zu unterstützen.

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