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Omega 3

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den ungesättigten Fettsäuren und sind vom menschlichen Körper nicht selbstständig herstellbar. Da sie allerdings zu den lebensnotwendigen Stoffen gehören, ist es wichtig, dass wir sie uns in ausreichender Menge über die Nahrung zuführen.

Der empfohlene Tagesbedarf an Omega 3 liegt bei etwa 100 mg bis 600 mg. Die Fettsäuren kommen vor allem in verschiedenen Pflanzenölen und Fischarten vor. Zu diesen Ölen zählen vor allem a-Linolensäure, Leinsamenöl, Chillaöl, Perillaöl, Leindotteröl, Hanföl, Walnussöl, Rapsöl und Sojaöl. Außerdem reich an Omega 3 sind Lachs, Sardellen, Sardinen, Heringe, Makrelen und weißer Thunfisch. Auch Nahrungsergänzungsmittel können eine ausreichende Versorgung mit Omega 3 gewährleisten.

Doch warum sind Omega-3-Fettsäuren so überlebenswichtig für den menschlichen Organismus und welche positiven Auswirkungen haben sie auf unseren Körper? Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Bestandteile unserer Zellmembranen und wirken sich daher positiv auf die Funktion unserer Körperzellen aus. Sie beugen Herzrhythmusstörungen vor, stabilisieren die Gefäße, senken die Blutfette, unterstützen die Hirnfunktion und können den Blutdruck senken. Außerdem scheinen sie, laut einiger Studien, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu mindern. Zudem soll eine ausreichende Omega-3-Zufuhr eher vor neurologischen und psychischen Erkrankungen wie Schlaganfällen oder sogar Depressionen schützen.

Eine Personengruppe, die besonders auf die Aufnahme von genügend Omega 3 achten sollte, sind schwangere Frauen. Studien zu diesem Thema haben ergeben, dass Frauen, die über genügend Omega 3 in der Schwangerschaft verfügten, weniger häufig Frühgeburten hatten und seltener an Wochenbettdepressionen litten. Zudem verlief die Gehirnentwicklung ihrer Kinder besser und sogar der Intelligenzquotient ihres Nachwuchses wurde positiv beeinflusst.

  1. Martin #

    Bei Arthritis sollten jedoch Omega 3 Fettsäuren nur in bestimmten Mengen konsumiert werden, auf Grund des Arachidonsäuregehalts. Bei ADHS betroffenen Kindern wurde lt. britischen sowie australischen Studien herausgefunden, dass diese einen Mangel an Omega 3 Fettsäuren aufwiesen

    Mai 11, 2012
  2. hlm #

    Sehr guter und kompakter Artikel, ich hätte noch 2 Ergänzungen:

    1. In zahlreichen Studien wurde zudem auch die positive Wirkung von Omega 3 Fettsäuren bei Patienten mit Depressionen nachgewiesen.

    2. Bei einer höheren Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren wird eine zusätzliche Aufnahme von Vitamin E empfohlen, da dieses als Antioxidanz wirkt und die Oxidierung der Omega 3 Fettsäuren entgegen wirkt

    Lg,
    Christoph

    Mai 20, 2012

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