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Couperose – wenn die Äderchen durch die Haut schimmern

Die Couperose, auch Kupferfinnen genannt, ist eine Gefäßerweiterung im Gesicht, welche meist erblich bedingt ist und verstärkt bei Frauen ab 30 Jahren vorkommt. Sie äußert sich in einer Rötung der Wangen- und Nasenpartie und tritt anfangs nur zeitweise auf. Bei wiederholtem Erscheinen bleibt die Rötung jedoch dauerhaft bestehen, da es zu einem Blutstau in den Kapillaren der Gesichtshaut kommt.Es entsteht das charakteristische „Durchschimmern“ von rötlich-bläulichen Äderchen im Gesicht. Gründe können, neben bereits erwähnter erblicher Veranlagung, auch Bluthochdruck, übertriebener Alkoholkonsum oder andere Hauterkrankungen, wie z.B. Rosazea sein.

Behandlungsmethoden

Wenn eine Couperose diagnostiziert wurde, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, welche eine merkliche Besserung versprechen.

Da wären zum einen die Pflegeprodukte. Hier sollten zu fetthaltige Cremes oder Produkte mit ätherischen Ölen vermieden werden, denn diese fördern eine Durchblutung noch zusätzlich und lassen die roten Stellen eher stärker werden. Spezielle Gels und Cremes gegen Couperose enthalten oft spezielle Wirkstoffe wie Weihrauch, Eukalyptus oder Silicium, welche die betroffenen Stellen merklich verblassen lassen können. Zudem gibt es Cremes mit Antibiotikazusätzen, welche eine weitere Möglichkeit der Behandlung darstellen.

Auch manuelle Behandlungsmöglichkeiten sind erfolgversprechend. So kann eine spezielle Gesichtsmassage die Blutgefäße „trainieren“ und dadurch einen Rückgang der Rötung bewirken. Solch eine Massagetherapie muss allerdings über mehrere Wochen erfolgen und kann nur von speziell ausgebildeten Fachkräften vorgenommen werden. Zudem können die Äderchen durch einen Laser verödet werden – ein kosmetischer Eingriff, der leider nicht ganz billig ist. Bei leichten Fällen von Couperose hilft oft schon ein spezielles Make-Up, welches durch seinen Grünton die roten Stellen neutralisiert. Allgemein gilt bei einer Couperose-Erkrankung, dass man Sonneneinwirkung, große Temperaturschwankungen und übermäßiges Schwitzen ebenso vermeiden sollte wie Koffein, Nikotin und scharfes Essen.

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