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Der tückische Halsschmerz

Der Sommer rückt näher und die Kleidung wird luftiger. Doch neben dem Wohlfühlfaktor erhöht sich auch das Risiko einen Zug zu bekommen, denn überall lauern Klimaanlagen, Ventilatoren und offene Fenster. Die Folge für empfindliche Menschen sind nicht selten Halsschmerzen, denn die kühle Luft schwächt das Immunsystem und macht es anfälliger für Viren und Bakterien. Doch auch andere Ursachen, wie z.B. Rauchen, überlastete Stimmbänder oder trockene Luft können Halsschmerzen verursachen. Diese äußern sich durch ein unangenehm-kratziges Gefühl im Rachen, Schmerzen beim Schlucken und Heiserkeit. Sogar Atembeschwerden können die Folge sein.

Infektionsbedingte Halsschmerzen gehen meistens mit einer Erkältung oder Grippe einher und werden daher von anderen Symptomen wie Schnupfen, Gliederschmerzen oder Husten begleitet. Die Schmerzen an sich entstehen durch eine stärkere Durchblutung der Rachenschleimhäute verursacht, welche daraufhin anschwellen und sich entzünden. Nach 2-3 Tagen lassen die Symptome langsam nach und nach ca. einer Woche sollten die Beschwerden komplett verschwunden sein. Falls dies nicht der Fall sein sollte, wäre ein Besuch beim Hausarzt sinnvoll, um eine Seitenstrangangina, Mandelentzündung oder ähnliches auszuschließen.

Was kann man gegen Halsschmerzen tun?

Da Halsschmerzen in der Regel von selbst wieder verschwinden, gilt es, die Symptome zu bekämpfen um eine Beeinträchtigung des Alltags so gering wie möglich zu halten. Das Tragen eines Schals oder Halstuchs wärmt und beruhigt den Hals. Gönnen Sie sich außerdem Ruhe und vermeiden Sie übermäßiges Sprechen, um die Stimmbänder zu schonen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, mit altbewährten Hausmittelchen die Symptome zu lindern. So kann Tee mit Honig oder eine Heiße Zitrone helfen. Auch das Gurgeln mit Salzwasser wirkt, hat jedoch nur einen kurzanhaltenden Effekt. Besser wirken die diversen Produkte aus der Apotheke. Sie enthalten meist Wirkstoffe wie Isländisch Moos oder Lidocain und legen einen Schutzfilm über die entzündeten Stellen im Rachen, was einen „betäubenden“ Effekt zur Folge hat. So werden die Schluckbeschwerden gelindert, der Speichelfluss angeregt und die Entzündungen gehemmt. Diese Produkte sind meistens Lutschtabletten, welche rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind und in keiner Hausapotheke fehlen sollten.

  1. Michael #

    Danke für deinen Beitrag, deine Tipps haben geholfen

    Januar 12, 2014

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