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Grippaler Infekt im Alter

Für Erkältungspatienten ist es häufig ein beliebter Ratschlag „ abzuwarten und Tee zu trinken.“ Dies ist generell auch nicht verkehrt. Eine Erkältung ist keine Infektion, mit der man direkt zum Hausarzt gehen muss. Mit viel Ruhe, genügend Zunahme an Flüssigkeit, Schlaf und Vitaminen pflegt man sich oftmals selbst gesund. Sind jedoch z.B. Senioren der Tagespflege, also immungeschwächte Senioren von diesen Beschwerden betroffen, können ohne den Gang zum Arzt leicht Komplikationen entstehen.

Oftmals sind Symptome gar nicht so stark ausgeprägt, dennoch sollten Senioren eine Erkältung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei einigen steigt beispielsweise das Fieber nur leicht an, allerdings kann bereits bei leicht erhöhter Körpertemperatur ein schwerwiegender Infekt vorliegen.

Atemnot, ein eitriger Geschmack im Mund, starker Husten etc. sind Symptome, die darauf hinweisen, dass es sich bei der Erkrankung um mehr als nur eine Erkältung handelt.

Hinzu kommen dann oftmals noch starke Kopf- und Gliederschmerzen, welches ebenso Warnzeichen sind. Bei diesen auftretenden Beschwerden ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen, da sich diese Art der Grippe schnell in eine Lungenentzündung entwickeln kann, dies ist sehr gefährlich und kann unter Umständen bzw. ohne ärztliche Behandlung sogar tödlich enden.

Um diesen Krankheitserscheinungen bzw. allgemein einer Erkältung im Seniorenalter zu vermeiden, sollte sowohl in der Tagespflege, als auch in der Kurzzeitpflege darauf geachtet werden, dass eine Ansteckung vermieden wird. Demnach ist es besonders wichtig, dass die Pfleger auch bei ersten Erscheinungen einer anfliegenden Erkältung nicht den Dienst antreten. Selbstverständlich ist das häufige Waschen von Händen ein Pflegeritual, welches besonders in der Schnupfenzeit befolgt werden sollte.

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