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Haarausfall – Wenn sich die Haare lichten

Unsere Haare sind ein Teil unserer Persönlichkeit und geben unserem Erscheinungsbild oft eine individuelle Note. Doch was, wenn es zu Haarausfall kommt und die Mähne immer dünner wird? Androgenetische Alopezie, wie Mediziner den anlagebedingten Haarausfall nennen, ist weit verbreitet und betrifft hauptsächlich Männer. Zwar kann auch eine Glatze sexy aussehen, doch nicht jeder Mann ist Bruce Willis und die große Mehrheit der Betroffenen leidet unter den Geheimratsecken oder einer „Platte“, wie der Haarausfall oft genannt wird. Doch wie kommt es zum Haarausfall und lässt er sich aufhalten?

Erblich bedingter Haarausfall

Bei erblich bedingtem Haarausfall sind dünner werdende Haare genetisch bedingt und entstehen durch eine Unverträglichkeit gegenüber einer Variante des männlichen Hormons Testosteron. Die Haarfollikel reagieren auf das sogenannte Dihydrotestosteron (DHT) mit einer Überempfindlichkeit, was zum Verlust des Haares führt. Die Produktivität der Haarfollikel nimmt immer weiter ab, bis sie schließlich komplett versiegt und somit keine Haare mehr nachwachsen. Dies passiert hauptsächlich im Stirn und Hinterkopfbereich, wodurch zuerst die sogenannten „Geheimratsecken“ und dann die typische „Halbglatze“ entsteht. Während dieses Phänomen bei älteren Männern als normal angesehen wird, führt diese Art des Haarausfalls besonders bei jungen Männern oft zu psychischen Leiden.

Bei unregelmäßigem Haarausfall solle man zum Arzt gehen

Beim unregelmäßigem, auch diffusem Haarausfall, von dem sowohl Männer als auch vermehrt Frauen betroffen sind, lässt sich eine Erkrankung jedoch nicht ausschließen. Hier findet der Haarverlust unregelmäßig über den gesamten Kopf verteilt statt, ein „Muster“ wie bei DHT-bedingtem Haarausfall ist nicht zu erkennen. Ursachen können u.a. Schilddrüsenerkrankungen, Störungen des Hormonhaushaltes, Eisenmangel oder Nebenwirkung diverser Medikamente sein. Ein Besuch bei einem Hautarzt ist hier unvermeidlich, um eventuell schwerwiegendere Krankheiten auszuschließen. Gleiches gilt für den kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata): Er tritt nur an einer bestimmten Stelle und kreisförmig auf und entsteht meist durch Entzündungen oder Fehlverhalten des Immunsystems. Auch psychische Ursachen können der Grund sein.

Behandlungsmöglichkeiten von Haarausfall

Zunächst muss einmal festgestellt werden, um welche Art von Haarausfall es sich handelt. Gibt es medizinische Ursachen, kann man häufig etwas dagegen tun. Es bietet sich die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung oder einer Immuntherapie. Bei kreisrundem Haarausfall kann das Wachstum der Haare nicht selten von alleine wieder beginnen. Auch eine Haartransplantation kann bei entsprechenden Voraussetzungen eine tolle Möglichkeit zu vollerem Haar sein – lassen Sie sich in jedem Fall von einem Arzt beraten.

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  1. Sabse #

    Ich will mich auch positiv zur Haartransplantation äußern. Mein Vater hatte vor einem halben Jahr eine und das Ergebnis sieht wirklich gut aus. Er war dafür in Berlin: ifue-haartransplantation.de

    Juni 13, 2012
  2. Ariette #

    Hey, also ich möchte der Aussage, dass die meisten Männer unter Haarausfall leiden und ihnen oft eine Glatze nicht steht, gnz klar widersprechen. Ich würde behaupten, dass den allermeisten Männern eine Glatze durchaus steht, dafür muss man nicht wie Bruce Willis ausssehen. Und mit dem Leidensdruck…das ist vielleicht ein Generationenproblem? Klar sind die Jungs bisl betrübt, vor allem wenn die Geheimratsecken beizeiten größer werden, aber umso mehr Zeit haben sie , sich dran zu gewöhnen. Mein Freund und mein bester Freund haben mit Anfang 30 nur noch wenig Haare, bei meinem Vater war es auch schon in dem Alter soweit, tragen alle Glatze und haben keinerlei Minderwertigkeitskomplexe.

    Für Frauen sieht die Problematik natürlich ganz anders aus.

    Juni 15, 2012
    • admin #

      Hallo Ariette,

      ein interessanter Standpunkt, den sicher viele teilen. Ein Mann mit Glatze kann durchaus gut aussehen :)

      Viele Grüße

      Juni 18, 2012

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