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Herpes – wenn die Lippe juckt und kribbelt

Lippenherpes ist eine Infektionskrankheit der Haut. Diese Art der Hauterkrankung ist weltweit verbreitet und zählt zu den häufigsten und bekanntesten seiner Art. Die Infektion erfolgt in der Regel unbemerkt, oft auch durch eine Mutter an Kind Übertragung. Dabei setzen sich die Erreger im Zellkern der Nervenzellen fest, wo diese ein Leben lang bleiben, was dazu führt, dass der Lippenherpes immer wieder ausbrechen kann.

Die Symptome sind in der Regel ein Spannen der Haut, Überempfindlichkeit und Jucken der betroffenen Stelle. Schließlich entstehen Bläschen, die eitrig und verkrustet sein können.

Behandlung von Lippenherpes

In der Regel erfordert das Auftreten der Infektionskrankheit keine besondere Behandlung, da in den meisten Fällen die Symptome nach wenigen Tagen wieder verschwinden. In schwerwiegenden Fällen, zum Beispiel wenn der Herpes nach zirka zehn Tagen noch nicht abgeklungen sind, sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden, um das Krankheitsbild genauer untersuchen zu lassen. Behandlungen mit Salben oder Pflastern können angewendet werden. Man sollte jedoch unbedingt darauf achten, dass sogenannte Hausmittel keine austrockenenden Wirkungen haben, da sonst der Heilungsprozess verlangsamt werden kann.

Lippenherpes vorbeugen – geht das?

Da es sich hierbei um eine Infektionskrankheit handelt, die durch ein funktionierendes Immunsystem verhindert werden kann, ist es wichtig durch eine gesunde Lebensweise für ein starkes Immunsystem zu sorgen. Dazu gehört unter anderem eine gesunde Ernährung, Vermeidung von Stress und das Meiden von UV-Strahlen. Außerdem kann man Lippenherpes durch einfache Verhaltensregeln vermeiden. Dazu gehört, dass man zum Beispiel nicht aus fremden Gläsern trinkt. Ist die Lippe dennoch von Herpes befallen, sollten die Bläschen nicht aufgekratzt werden, um eine Ausbreitung und Verschlimmerung zu vermeiden.

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