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Seitenstrangangina – Symptome und Behandlung

Die Symptome einer Seitenstrangangina können vielfältig sein und werden bei einem Arztbesucht geklärt. Sie ist per Definition eine akute Rachenentzündung, auch Pharyngitis genannt. Während die gewöhnliche Rachenentzündung relativ häufig auftritt, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, ist die Seitenstrangangina eher selten vorkommend.

Die Seitenstränge sind die Lymphbahnen, die von der oberen Rachenwand vom Körper her abwärts her verlaufen. Die Symptome sind Ohrenschmerzen und Fieber in den meisten Fällen. Die Seitenstränge sind dann auch meist geschwollen sichtbar – vor allem im Kiefer- und Halsbereich – und es bilden sich weiße Pusteln. Weitere Symptome sind Mattigkeitsgefühle, Husten und Schluckbeschwerden. Die Behandlung einer Seitenstrangangina sieht zumeist folgendermaßen aus: Der Arzt diagnostiziert zunächst mittels eines Abstrichs im Mund die Art des Erregers, damit er eine adäquate Therapie mittels Antibiotika beginnen kann. Denn nur mit einer genauen Diagnose durch den behandelnden Arzt kann die Art des Antibiotikums bestimmt werden und die Seitenstrangangina Behandlung eingeleitet werden.

Wichtig: Bettruhe und ausreichend Flüssigkeit

Ein weiterer und sehr wichtiger Aspekt ist die strikte Bettruhe des Patienten mit Seitenstrangangina, damit er sich schnell erholen kann. Anstrengungen sind auf jeden Fall zu vermeiden. Sehr wichtig für den Patienten ist auch die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, permanent über den ganzen Tag verteilt. Durch die Begleiterscheinung in Form von Fieber ist dies umso wichtiger. Als traditionelles Hausmittel von früher haben sich warme Halswickel bei Patienten bewährt. Bei dieser Behandlungsmethode wird ein feuchtes und warmes Handtuch um den Hals gewickelt und letztendlich mit einem trockenen Gegenstand, beispielsweise einem Schal, umwickelt. Der Sinn der Sache ist, dass der Patient besser Luft holen kann. Man sieht also: Die Behandlung sollte generell unter der Aufsicht eines erfahrenen Arztes erfolgen, damit die Erkrankung schnell wieder verschwindet.

An Getränkearten eigenen sich Tees und Mineralwasser hervorragend. Säfte sollten dagegen möglichst vermieden werden, da sie Säure enthalten und den Hals und Rachenraum noch mehr reizen können. Bei der Behandlung mit Antibiotika sollte der Patient zur gleichen Zeit Milchprodukte meiden, da die Kombination die Wirksamkeit von Antibiotika beeinträchtigen könnte. Die Entstehung von der Krankheit ist nach wie vor ein Rätsel für die Medizinforschung, aber seit der Entdeckung von Antibiotika lässt sie sich zum Glück recht gut eindämmen. Noch vor ein paar Jahrzehnten wusste man nicht genau, wie außer Halswickel das Leiden unter der Krankheit verkürzt werden konnte. Durch die Gabe von Antibiotika ist der Krankheitsverlauf zum Glück sehr viel kürzer geworden. Auch leidet der Patient nun weniger unter den Symptomen der Krankheit, was den Krankheitsverlauf für ihn wesentlich erträglicher macht.

Als Symptome  der Seitenstrangangina treten häufig starke Schluckbeschwerden, Trockenheit und Kratzen im Hals auf. Damit einher geht ein Hustenreiz. Weitere Symptome sind unter anderem klassische Grippesymptome wie Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und mitunter sehr hohes Fieber. Auch Gliederschmerzen können Symptome der Seitenstrangangina sein.

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