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Sommergrippe – was hilft?

Die klassische Grippe-Saison ist längst vorbei, dennoch kommt es bei Patienten auch in den Sommer-Monaten zu grippeähnlichen Symptomen. Die sogenannte Sommergrippe ist dabei gar nicht so selten. Grundsätzlich wird die Sommergrippe durch dieselben Erreger verursacht, die auch die Ursache für die grippale Infekte in den Winter-Monaten ist und sie erscheint auch mit ähnlichen Symptomen: Der Rachen kratzt, die Schleimhäute sind geschwollen und gereizt, die Nase läuft und hinzu kommen Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber. Außerdem können noch Gliederschmerzen und Magenbeschwerden auftreten, die zu weiterem Unwohlsein führen. Dabei ist zu beachten, dass die Symptome nicht mit der „richtigen“ Grippe verwechselt werden. Zwar wird diese Erkrankung in den Sommermonaten „Sommergrippe“ genannt, sie ist jedoch vielmehr ein grippaler Infekt oder eine Erkältung. Bei richtiger Behandlung ist die Krankheit dann binnen einer Woche abgeklungen.

Die Symptome der Sommergrippe im Überblick:

  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Husten
  • Schüttelfrost
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • manchmal auch Fieber

Behandlung der Sommergrippe

Die Sommergrippe wird wie eine Erkältung behandelt. Bei ersten Anzeichen leichter Kopfschmerzen, einem rauen Hals und Nasenjucken kann ein weiterer Verlauf noch effektiv gestoppt werden. Sind die Symptome bereits deutlicher ausgeprägt durch Husten, starken Schnupfen, Fieber und Durchfall, bedarf es bereits einer intensiveren Behandlung.

Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralien durch eine ausgewogene Ernährung wird grundsätzlich als Fundament für einen gesunden Körper empfohlen. Moderate sportliche Betätigung kann das Immunsystem ebenfalls stärken – so haben es die Erreger der Sommergrippe schwerer, in unser Körpersystem einzudringen. Treten erste Anzeichen einer Sommergrippe auf, sollten diese behandelt werden, um den weiteren Verlauf abzumildern. Gereizten Schleimhäuten und einer laufenden Nase kann zum Beispiel mit einem speziellen Nasenspülgerät zu Leibe gerückt werden. Diese Behandlung ist mit entsprechenden Hilfsmitteln leicht Zuhause durchzuführen. Genutzt werden kann ein spezielles Nasenspülgerät oder auch ein Glas Wasser mit ein wenig Salz. Damit werden die gereizten Schleimhäute mit Feuchtigkeit versorgt und vom Schleim befreit.

Auch ein Nasenspray, das standardmäßig in der Hausapotheke sein sollte, kann die Symptome der Sommergrippe lindern. Zusätzlich zur Feuchtigkeit sind die Schleimhäute besser gewappnet gegen die Krankheitserreger. Zur Linderung des Hustenreizes können Hustenstiller als Saft, Bonbons oder Pastillen eingenommen werden. Die genannten Produkte sind in Apotheken rezeptfrei erhältlich. Grundsätzlich ist es wichtig, viel zu trinken, auch um durch Erbrechen oder Durchfall entstandenen Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. Sollten die Symptome nicht sehr bald abklingen, ist ärztliche Rücksprache ratsam.

Auch wenn es im Sommer besonders schwer fällt: Ruhen Sie sich aus und beanspruchen Sie Ihren Körper nicht zu schnell, um die Sommergrippe komplett auszukurieren. Eine verschleppte Erkältung kann schwerwiegende Folgen haben. Mehr dazu können Sie übrigens hier lesen: Verschleppte Erkältung.

Sommergrippe – Tipps zum Vorbeugen

Besser als die Behandlung ist allerdings die Prävention. Dazu ist es sinnvoll, auf eine ausgeglichene Raumklimatisierung zu achten, denn zu kalte Klimaanlagen und Zugluft begünstigen eine Erkältung im Sommer. Nach anstrengenden Tätigkeiten sollte für trockene Haut und Kleidung gesorgt werden. Generell sind extreme Abkühlungen, zum Beispiel durch kalte Getränke, zu vermeiden. Auch Getränke mit Zimmertemperatur kühlen, ohne den Körper zu stark anzustrengen. Ein ausreichendes Maß an Hygiene und reichlich Flüssigkeit helfen zusätzlich, um das Immunsystem vor den Krankheitserregern zu schützen und den Sommer über gesund zu bleiben.

Dieser Beitrag ist keine medizinische Beratung und kann ärztliche Beratung nicht ersetzen.

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